Unterach. Am Südende des Attersee gelegen hat eine lange Historie in der Besiedlung. Die Pfahlbausiedlungen an Atter- und Mondsee sind noch heute für Archäologen spannende Forschungsprojekte. Die Römer haben im Zuge ihrer Erweiterungen des Römischen Reiches den Ort ebenfalls fix besiedelt. Weinbau nördlich der Alpen, ein Edelkastanienwald der aufgrund des lokalen Mikorklimas Früchte hervorbringt haben dem Ort ein ganz spezielles Flair mitgegeben.

Dieses Flair des Ortes, der Gegend hat seit dem Beginn des individuellen Reisens in größerem Umfang zu einem intensiven Tourismus (Sommerfrische, Fremdenverkehr, Urlaubsziel) geführt. Nach und nach wollten die Urlauber ihren Liebsten Nachrichten zukommen lassen und haben Post- und Ansichtskarten in ihre Heimat geschickt.

Ich lade euch zu einer Zeitreise in Form dieser Ansichtskarten aus Unterach am Attersee ein. Ihr findet hier alte Ansichten in Form von Ansichtskarten aus dem Ort Unterach und der vom Ort aus sichtbaren Umgebung (Weissenbach, Burgau, Schoberstein, Schafberg, teilweise dem Mondsee).

Ergänzend zu den Ansichtskarten findet ihr Scans von Prospekten oder kleinen Erinnerungsstücken wie Medaillen, Anstecknadeln, Wimpeln.

All dies soll einen Überblick über die verschiedenen Phasen der Sommerfrische am Attersee geben. Von der Kaiserzeit, der Zeit der 1920er, der Zeit des Deutschen Reichs und dann der Nachkriegsjahre mit dem aufblühenden Fremdenverkehr.

Klickt euch (oben rechts) durch die Karten – es gibt immer Vorder- und Rückseite zu entdecken. Spannend sind die Nachrichten, die in die Heimat geschickt wurden. Von Belanglosigkeiten aus dem Urlaub bis zu beruflichen oder familiären Vereinbarungen reicht die Spanne.